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Schutz- und Hygienekonzept
zur Vorbeugung von SARS-COV-2-Infektionen

aufgestellt am 16.07.2020, zuletzt geändert am 21.10.2020.

 Nr.  Thema Maßnahmen
 1 Allgemeine
Hygieneregeln
- Persönliche Gesprächskontakte auf das Notwendigste reduzieren
- Bei persönlichem Kontakt grundsätzlich einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten
- Auf Händeschütteln verzichten
- Regelmäßig und häufig (möglichst alle zwei Stunden sowie anlassbezogen) Hände für 20 Sekunden mit
Wasser und Seife waschen
- Konsequente Husten- und Niesetikette pflegen: in ein Papiertaschentuch oder zumindest in Ärmel /
Ellenbeuge husten oder niesen, nicht aber in die Hand und auch nicht in den Raum
- Nach dem Schnäuzen der Nase die Hände waschen
- Benutzte Papiertaschentücher entsorgen, Stofftaschentücher sind ungeeignet
- Sich möglichst wenig ins Gesicht fassen, um etwaige Krankheitserreger nicht über die Schleimhäute von
Augen, Nase oder Mund aufzunehmen
- Räume regelmäßig lüften
- Bei Erkältungs- und/oder Atemwegssymptomen
 2 Persönliche Beratung
in den Räumen von
starke familie
 - Zusammenkünfte finden nur unter Einhaltung mindestens des Sicherheitsabstands von 1,5 Metern statt. D.h.
für unsere Räume in Marzahn:
   * Kleiner Beratungsraum (Dschungel) max. 2 Personen
   * Großer Beratungsraum (grüner Salon) max. 4 Personen
   * Spielzimmer max. 4 Personen
   * Vorderer Bereich (Büro) max. 6 Personen
- Für die Räume in Alt-Moabit:
   * Vorderer Beratungsraum (Büro): max. 6 Personen
   * Hinterer Beratungsraum: max. 4 Personen
- Wir bitten unsere Klient*innen möglichst pünktlich zu erscheinen, um Wartezeiten und Überschneidungen zu
vermeiden.
- Beim Betreten unserer Räume müssen Beschäftigte und Besucher*innen eine Mund-Nasen-Bedeckung
tragen. Die Mund-Nasen-Bedeckung kann abgelegt werden, sobald sie einen festen Platz eingenommen
haben (Arbeitsplatz / Platz im Beratungsraum) und der Mindestabstand sicher eingehalten werden kann.
- Die Besucher*innen werden aufgefordert, sich beim Betreten der Räume unmittelbar die Hände zu waschen
(durch Aushang und persönliche Aufforderung).
- Die Mund-Nasen-Bedeckung muss immer dann getragen werden, wenn man sich von seinem Platz entfernt,
also für den Gang zur Toilette, zum Ausgang oder in einen anderen Raum.
- Vor und nach den Besuchen (wenn möglich auch währenddessen) lüften wir die Räume wiederholt und
ausreichend.
- Es steht Desinfektionsmittel für die Handdesinfektion sowie für die Desinfektion von Türklinken etc. zur
Verfügung.
- Es stehen Mund-Nasen-Bedeckungen zur Verfügung, die einzusetzen sind, sollte der Sicherheitsabstand
einmal nicht eingehalten werden können oder auch auf Wunsch einzelner Mitarbeiter*innen oder
Besucher*innen.
- Für den Einsatz im 1.Hilfe-Bereich stehen Masken mit Beatmungsventil (je 1 pro Standort) zur Verfügung.
- Aushänge in unseren Räumen weisen zusätzlich auf die wichtigsten Hygieneregeln hin.
- Die Anwesenheit der Besucher*innen wird zur Kontaktnachverfolgung dokumentiert.
- Besucher*innen mit Krankheitssymptomen, vor allem Fieber, Durchfall, Husten, Atemnot, Störungen des
Gehörs, Geschmacks oder Geruchs, werden aufgefordert, die Einrichtung nicht zu betreten.
- Wo sinnvoll darf und soll die Möglichkeit der telefonischen Beratung bzw. des Gesprächs per Videokonferenz
genutzt werden.
- Die persönlichen Kontakte sind auf das Notwendige zu beschränken.
 3 Hausbesuche - Alle unter 1 genannten Hygiene- und Schutzmaßnahmen gelten bei Hausbesuchen oder mobilen
Beratungsdienstleistungen entsprechend der Vorgaben für die Beratung in den Räumen von starke familie.
- Vor dem Hausbesuch ist zu prüfen und sicherzustellen, ob es möglich ist, diese im privaten Umfeld
einzuhalten.
- Wenn ein Aufenthalt in der Wohnung einer externen Person erforderlich ist, ist dabei ein Abstand von
mindestens 1,5 Metern zur externen Person und den sich im Haushalt befindenden weiteren Personen
einzuhalten. In geschlossenen Räumen sind von allen Beteiligten Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen.
- Sollten Klient*innen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können, sind weitere Arbeitsschutzmaßnahmen
(wie z. B. das Tragen von FFP2-Maske plus Gesichtsschild) mittels Gefährdungsbeurteilung abzuleiten und
umzusetzen.
- Vor den Hausbesuchen müssen die Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen mit den Klient*innen besprochen
und festgelegt werden (z. B. Stoßlüftung vor dem Besuch, ausreichend Lüftung während des Besuchs,
Basishygiene, Husten- und Niesetikette, Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung).
 4  Bürobetrieb - Auch im Büro achten wir auf ausreichend Abstand und regelmäßiges Lüften
- Es dürfen nicht mehr Kolleg*innen gleichzeitig im Büro anwesend sein, als die Abstandsregeln zulassen.
   * Marzahn: 5 Arbeitsplätze im vorderen Büro, je 1 Arbeitsplatz in den hinteren Beratungsräumen (ohne
gleichzeitige Beratung)
   * Alt-Moabit: 2 Arbeitsplätze im vorderen Büro, 1 Arbeitsplatz im hinteren Beratungsraum (ohne
gleichzeitige Beratung)
- In den Büroräumen ist grundsätzlich eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, sofern man sich nicht – mit
ausreichend Abstand zu anderen Personen - an seinem Arbeitsplatz aufhält.
- Die Fachkolleg*innen haben die Möglichkeit, ihre Büroarbeiten (Bericht, Dokumentation) im Homeoffice zu
erledigen.
- Kleinere Meetings mit bis zu sechs Teilnehmer*innen dürfen in den eigenen Räumen stattfinden, wenn dies
aufgrund der zu besprechenden Themen geboten scheint.
- Größere Zusammenkünfte können in unseren Räumen nicht stattfinden, dies betrifft zum Beispiel das
monatlich stattfindende Gesamtteammeeting. Diese werden als Videokonferenz durchgeführt.
 5 Fortbildungs-
veranstaltungen
- Sämtliche Veranstaltungen werden so gestaltet, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern jederzeit
eingehalten werden kann.
- Die Teilnehmer*innenzahl für unsere Seminare ist derzeit auf sechs begrenzt, s. dazu auch die Ausführungen
zu den Raumkapazitäten unter Punkt 2.
- Die Seminarräume werden vor Beginn der Veranstaltung ausreichend und währenddessen immer wieder,
mindestens im Abstand von 30 Minuten, gelüftet.
- Beim Betreten unserer Räume muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Die Mund-Nasen-
Bedeckung kann abgelegt werden, sobald alle Teilnehmer*innen einen festen Platz eingenommen haben und
der Mindestabstand sicher eingehalten werden kann, sofern alle Teilnehmer*innen damit einverstanden sind.
- Es stehen Mund-Nasen-Bedeckungen zur Verfügung, die einzusetzen sind, sollte der Sicherheitsabstand
einmal nicht eingehalten werden können oder auch auf Wunsch einzelner Teilnehmer*innen.
- Die Mund-Nasen-Bedeckung muss immer dann getragen werden, wenn man sich von seinem Platz entfernt,
also für den Gang zur Toilette, zum Ausgang oder in einen anderen Raum.
- Alle Teilnehmer*innen werden gebeten, sich unmittelbar nach dem Betreten unserer Räume die Hände zu
waschen.
- Es steht Desinfektionsmittel für die Handdesinfektion sowie für die Desinfektion von Türklinken etc. zur
Verfügung.
- Die Teilnehmer*innen werden dazu angehalten, sich in den Durchgangsbereichen und den sanitären Anlagen
nur einzeln aufzuhalten.
- Snacks werden individuell in einzelnen Schalen zur Verfügung gestellt. So wird ausgeschlossen, dass mehrere
Teilnehmer*innen in die selbe Schale greifen und gleichzeitig eine erhöhte Müllproduktion durch Einweg-
Verpackungen vermieden.
- Es sind darüber hinaus die allgemeinen Hygieneregeln s. Punkt 1 einzuhalten.
- Zur Kontaktnachverfolgung nutzen wir die anhand der Anmeldungen erstellte Teilnehmerliste.
- Die Teilnehmer*innen werden im Vorfeld der Veranstaltung darum gebeten, dem Seminar fernzubleiben,
sollten sie innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt mit Covid-19 infizierten Personen gehabt haben, selbst
Covid-19 Symptome zeigen oder sich krank fühlen.
- Die Informationen zu den Hygieneregeln werden im Vorfeld der jeweiligen Veranstaltung per E-Mail bekannt
gegeben. Zusätzlich weisen Aushänge in den Seminarräumen auf die wichtigsten Hygieneregeln hin.
 6 Vorgehensweise im
Verdachtsfall
- Bei Verdacht auf eine Covid-19 Erkrankung
a) wegen Kontakt zu einer infizierten Person
b) aufgrund von Krankheitssymptomen
ist innerhalb des Trägers folgende Vorgehensweise einzuhalten:
1. Es werden umgehend die Geschäftsleitung und die Teamkolleg*innen informiert.
2. Die betroffene(n) Kolleg*in(nen) isolieren sich umgehend freiwillig und lassen schnellstmöglich einen Corona-
Test vornehmen. Eine Liste der Berliner Teststellen befindet sich auf dem Server unter Betriebliche
Informationen/Arbeitssicherheit.
3. Alle Kolleg*innen, die
a) seit dem ersten Kontakt der möglicher Weise infizierten Kolleg*in mit der infizierten Person
b) innerhalb der letzten 14 Tage vor Auftreten der Symptome mit der möglicher Weise infizierten Kolleg*in
Kontakt hatten, verhalten sich bis zum Vorliegen des Testergebnisses äußerst vorsichtig. Das heißt,
- für die nächsten Tage geplante Termine werden nach Möglichkeit per Videokonferenz oder telefonisch
durchgeführt.
- bei - in Einzelfällen - persönlichen Treffen, wird durchgehend ein Mund-Nasen-Schutz getragen und dies
auch von den Klient*innen erbeten.
4. Hat sich die infizierte Person innerhalb der letzten 14 Tage in den Räumen von starke familie aufgehalten, so
sind die entsprechenden Flächen und Gegenstände ggf. nochmals zusätzlich zu desinfizieren, ggf. auch
Spielzeuge oder andere Gegenstände, mit denen die Besucher*in in Kontakt gekommen sein könnte.
5. Bei negativem Testergebnis der Kolleg*in kehren wir zu den allgemeinen Verhaltensregeln (Nr. 1 bis 5)
zurück.
Bei einem positiven Testergebnis
5.1. informieren wir umgehend alle Kolleg*innen, mit denen die infizierte Kolleg*in innerhalb der letzten 14
Tage vor Auftreten der Symptome Kontakt hatte.
5.2. begeben sich die betreffenden Kolleg*innen umgehend in freiwillige Quarantäne und lassen ebenfalls
schnellstmöglich einen Corona-Test vornehmen.
5.3. Sie informieren die Geschäftsleitung über alle dienstlichen Termine, die sie innerhalb der letzten 14 Tage
vor Auftreten der Symptome außerhalb der Räume von starke familie wahrgenommen haben.
5.4. Wir informieren alle Klient*innen (und ggf. sonstige Personen) mit denen die Kolleg*in im Rahmen ihrer
Tätigkeit für starke familie innerhalb der letzten 14 Tage vor Auftreten der Symptome Kontakt hatte.
Hierüber geben zum einen die Anwesenheitsdokumentation (s. Nr. 2) bzw. die Teilnehmerlisten (s. Nr. 5)
Auskunft, zum anderen die Angaben der Kolleg*in zu Nr. 5.3..
5.5. Die betroffene Kolleg*in informiert das für sie zuständige Gesundheitsamt (wohnsitzabhängig) und
übermittelt ihm sämtliche Kontakte der letzten 14 Tage.
5.6. Für alle Kolleg*innen, die wiederum zu den nun in Quarantäne befindlichen Kolleg*innen Kontakt hatten,
gilt die Vorgehensweise wie unter Nr. 6 Punkt 3. beschrieben.
6. Nach Ablauf der Quarantänefristen kehren wir jeweils zu den allgemeinen Verhaltensregeln (Nr. 1 bis 5)
zurück.